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DANIELA BERGDOLT EXKLUSIV

Eins macht  einen sicher nicht zum Millionär, nämlich Geld ausgeben. – Daniela Bergdolt

Die Firmenbosse fürchten sie. Die Chefetage zittert, sobald sie die Hauptversammlung betritt. Sie wissen, dass diese Frau ihnen eine klare Ansage an den Kopf schmettern wird. Wenn’s um den Schutz von Anlegern und Aktionären geht, kennt Daniela A. Bergdolt keine Gnade. Denn: Sie setzt sich vehement für deren Rechte ein.  Kat€ sprach mit der einflussreichsten Anwältin Deutschlands über Geld, Bitcoins und wie man es auch ohne Kryptowährungen zum Selfmade-Millionär schaffen kann.

Los geht’s!

FD: Wer rastet, der rostet: Es ist Donnerstagabend. Das Wochenende steht vor der Tür. Gilt das auch für Sie oder müssen Sie durcharbeiten

Daniela A. Bergdolt (DB): Es kommt immer wieder vor, dass ich am Donnerstagabend weiß, dass ich am Wochenende arbeiten muss. Dann versuche ich mir die Arbeiten ins Wochenende mitzunehmen, die mir Freude bereiten. Das Vorbereiten einer Hauptversammlung ist für mich beispielsweise keine wirkliche Arbeit, sondern oft so interessant, dass es schon wieder Spaß macht.

An dieser Stelle machen wir kurz Werbung für Daniela A. Bergdolts Buch “Meine Rechte als Aktionär.”

FD: Stichwort Reichtum– was bedeutet das für Sie?

DB: Reichtum: Das bedeutet für mich Freiheit und die Möglichkeit mehr die Dinge zu tun, die einem Spaß machen.

FD: Was kann ein “Durchschnittsverdiener” tun, um Selfmade-Millionär zu werden

DB: Eins macht einen sicher nicht zum Millionär, nämlich Geld ausgeben: Man muss sich nur einmal Millionäre anschauen, wie diese oft sehr sparsam leben.

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FD: Weibliche Investoren sind an der Börse eine Minderheit: Wieso interessieren sich hierzulande so wenige Frauen fürs Börsengeschehen?

DB: Frauen folgen bei ihrer Kapitalanlage eher einem Sicherheitsaspekt. Nachdem in Deutschland die Aktie als Spekulationspapier verschrien ist, haben auch viele Frauen Angst, in Aktien zu investieren. Schade, denn damit verlieren sie eine der Möglichkeiten, sich ein unabhängiges und sattes Polster für ihr späteres Leben zu generieren.

FD: Und Sie? Wie kam es dazu, dass Sie sich für Aktien und andere Investments begeistern?

DB: Bei uns war die Diskussion über Aktien immer schon Tischgespräch. Mein Vater war sehr börsenaffin und hat immer an der Börse investiert. Damals sogar schon international und ganz besonders in den USA. Deshalb wurde mir das Interesse an Aktien wohl schon in die Wiege gelegt.

Rechtsanwältin Daniela Bergdolt für finanzdiva.de

Rechtsanwältin Daniela Bergdolt
Foto: Tobias Hase (www.hase-fotografie.de)

FD: Was ist Ihr bestes Investment?

DB: Mein bestes Investment ist der Erwerb neuer Fähigkeiten und fortlaufendes Lernen und Fortbilden.

FD: Kryptowährungen sind total angesagt: Sind Bitcoin & Co. ein geeignetes Investment für jedermann?

DB: Nein, Bitcoins und Kryptowährungen sind kein Investment für jedermann. Hier kann man sich ganz ordentlich verspekulieren. Die Gründe, warum die Währung an Wert gewinnt oder verliert sind undurchsichtig. Die Investition in Kryptowährungen ist nur etwas für Profis.

An dieser Stelle bedankt sich finanzdiva.de für das Interview.

Finde hier heraus, was Finanzdiva Birgit Schrowange übers Investieren verrät

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