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Vom Kaffeejunkie zum reichen Hanf-Yuppie

So besiegst du deine Kaffeesucht

“Weed be cute together.” 

Ich verabscheue Tee. Abgrundtief. Alle vier Wochen schickt mein Mann mich zum Teeladen und ich fühle mich dort wie ein Fremdkörper. Diese ganzen Tee-Freaks im Shop spüren einfach, dass ich da nicht hingehöre. Und plötzlich das! Ich brauche nur das folgende Foto anzuschauen, schon durchlebe ich meinen heutigen Einkaufsbummel neu: Schock, Überraschung, Gänsehaut, Neugier, Freude und das erste Mal Bock auf Tee. Ich kämpfe mit mir selbst und traue mich dann doch. Ein kleines bisschen stolz auf mein Ja! zu Tee lege ich mein Fundstück liebevoll in den Einkaufswagen. An der Kasse ernte ich strenge Blicke von den Leuten in der Warteschlange, während ich mich auf dem Kinderwagen abstütze und stolz meinen HANF aufs Band lege. Kauft man Kaffee oder Zigaretten, stört sich niemand an den Dingen des täglichen Bedarfs einer Mama. Der einzige, der ähnliche Glücksgefühle beim Anblick dieses Produkts verspürte, war der Kassierer. Er war erstaunt, dass es im Laden richtig geilen Stoff gibt.

Nein, das ist keine Werbung!

Besser. Das ist Kult! Ich schwöre, dass ich wirklich keinen Cent für diesen Beitrag bekomme. Du aber vielleicht, wenn du jetzt weiter liest.

Ich weiß, das wirst du vielleicht komisch finden, aber ich versuche mich gerade von meinen Kaffee-Exzessen zu verabschieden. Acht Tassen am Tag und dazu mindestens zwei Packungen Kaffeesahne sind einfach zu viel. Meine spontane Idee: Ich setze ab heute auf High-Intensity-Getränke…

So bekämpfst du deine Kaffeesucht!

Schlafen ist für dich ein Fremdwort? Und trotzdem sehnst du dich den ganzen Tag zurück ins Bett? Vielleicht liegt’s an zu viel Koffein.  Wenn du genau wie ich ans andere Ufer wechseln willst, dann habe ich ein paar Tipps für dich. Mein Ziel? Meinen Kaffeekonsum reduzieren. Ob ich ganz darauf verzichte? No Way!

1. Auf Touren kommen: Sport ist die gesündeste Ersatzdroge der Welt. Das tägliche Extra an Bewegung hat eine unglaubliche Wirkung auf unsere Psyche. Endorphine sorgen für gute Laune – der Wunsch nach gesundem Lifestyle wird entfacht. Los geht’s!

2. Dickmacher Kaffee: Koffein pusht den Ausstoß von Stresshormonen. Unser Blutzuckerspiegel steigt. Die Folge: Heißhungerattacken und Lust auf jede Menge Kalorien. Kurz: Wir werden rund, aber ist das auch gesund? Apropos Blutzucker Ups und Downs: Für Diabetiker ist Kaffee ein No-Go.

3. Schmerzkiller helfen: Kein Entzug ohne körperliche Gegenwehr. Viele Leute klagen über Kopfweh, sobald sie den eiskalten Entzug wagen. Verständlich! Der Körper ist schließlich noch im Junkie-Modus. Vorschlag! Besorge dir ein paar Schmerzkiller in der Apotheke oder besser: Erhöhe dein Sport-Pensum.

4. Rechne doch mal! Ich gebe wöchentlich 6 Euro für Kaffee aus plus 7 Euro für Kaffeesahne. Gelegentliche Suchtattacken kosten mich extra: Sagen wir mal 10 Euro pro Woche. Das macht aufs Jahr gerechnet 1.196 Euro. Hui!  Mein neues Lieblingsgetränk kostet übrigens nur die Hälfte. H20 hingegen nichts. Ein klares Win-Win für kaltes klares Wasser.

5. Belohn dich! Mit der Ersparnis könnte ich mir ein iPhone kaufen, ein cooles Sport-Outfit,  ein neues Burberry-Teil oder HANF.

Der Hanf-Tipp für Zocker

Haftungsausschluss & Disclaimer: Katja Eckardt hält zur Zeit der Veröffentlichung dieses Beitrags keine der auf finanzdiva.de vorgestellten Aktien, Fonds, ETFs.Die Inhalte auf finanzdiva.de wollen keine spezifischen Anlage-Empfehlungen geben und enthalten lediglich allgemeine Hinweise. Autoren, Herausgeber und die zitierten Quellen haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung ihrer Gedanken und Ideen entstehen.  

No. 1 Canopy Growth

Stand: 04/2019 (Alle Angaben ohne Gewähr)

WKN: A140 QA

3 Jahres-Performance: 2.200 Prozent (Oooh ja!)

No 2. Cronos Group

Stand: 04/2019 (Alle Angaben ohne Gewähr)

WKN: A2DMQY

1 Jahres-Performance: 114 Prozent

Fazit: Du kannst das Zeug rauchen, trinken und handeln: Letzteres ist die sauberste Variante. Allerdings besteht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Die Nebenwirkungen reichen von Bluthochdruck bis zu Panikattacken. Cannabis-Aktien machten viele Anleger 2018 so richtig high und der Rausch dauert an, während man Bitcoin & Co. getrost in die Tonne klopfen kann. Aus der Bitcoin-Adrenalinsucht vieler Spekulanten kannst du lernen, wie schnell die Wirkung auch wieder nachlassen kann. Die Nebenwirkungen sind übel: Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche und Totalverlust. Kurz: Die Marihuana-Werte sind beliebt, aber sehr volatil.  Die krassen Kursbewegungen machen keinen Sinn.  Bedeutet: Der Unternehmenswert liegt weit unter dem Börsenwert. Es ist also jede Menge heiße Luft in den Preisen. Nur ein klitzekleines Gerücht reicht, um die Blase zum Platzen zu bringen. Und dann? Kannst du dein Geld in der Pfeife rauchen – ohne Rausch. Eine interessante Frage bleibt bestehen: Wird Cannabis bald zur Massenware? Wenn ja, dann besteht weiterhin Potenzial für einen steilen Kursverlauf. Fakt ist: Ob Marihuana, Hanf oder Cannabis: Das Zeug ist nur etwas für Spekulanten. Für ein traditionelles Depot ist Hanf eine Nummer zu heiß.

Der Hanf-Guide für Einsteiger

Cannabis bedeutet Hanf und kommt aus dem lateinischen. Hierzulande steht der Begriff  sowohl für Cannabis als auch die Hanfpflanzen sowie die THC-haltigen Produkte der Pflanze.

Gras: Die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanzen bezeichnet man als Marihuana oder Gras. Auf den Blüten sitzt das “Harz” der Pflanze. Es enthält THC, CBD und andere Cannabinoide. Die Farbvariationen reichen von grün bis bräunlich, weiß oder hellem lila.

Haschisch ist das gepresste “Harz” der Hanfpflanze. Es wird nicht nur aus den Blüten gewonnen, sondern auch aus mit Harzen besetzten Blättern. Je nach Qualität und Herstellungsmethode schwankt seine Farbe von hellem grau-braun bis zu mattem schwarz.

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